Tipps und Tricks

 

Beplankung auf Rumpf und Tragflächen aufbügeln:

Vorab möchten wir darauf hinweisen, dass dieses Verfahren nicht von uns erfunden wurde und bereits in vielen Veröffentlichungen vorgestellt wurde. Trotzdem soll hier nochmals kurz dieses Verfahren beschrieben werden. Besonders, wen grosse Flächen beplankt werden müssen  bzw. wenn die Beplankung um Rundungen gezogen werden muss, bietet sich diese Methode besonders an.

Auf dem Bild oben sieht man das Höhenleitwerk einer Klemm L20, das im Bereich Holm -Nasenleiste beplankt werden soll.


Zuerst wird der zu verklebende Bereich des Leitwerks, hier Holm, Nasenleiste und Rippen, mit Weißleim eingestrichen.


Nun wird die vorher vorbereitete Beplankung in ihre spätere Position gebracht und aufgedrückt, sodass sich eine Leimspur  auf die Beplankung überträgt. Hier kann es bei größeren Beplankungsteilen durchaus hilfreich sein, wenn man kleine Markierungen anbringt, um später beim Platzieren der Beplankung die genau Position wieder zu finden.


Den Leim lässt man nun ca. 45 Minuten trocknen. Er sollte nicht mehr weiß sondern glasig ausschauen.


Nun wird mit einem Bügeleisen, Temperatureinstellung ca. 200 Grad, die Beplankung aufgebügelt. Die vorher angebrachten Markierungen helfen, die genau Position wieder zu finden. Wenn beim Versuch, die Konstruktion zu verwinden, noch Knackgeräusche auftreten, muss an diesen Stellen nachgebügelt werden. Nur wenn beim Verwindungsversuch nichts mehr zu hören ist, ist der Bügelvorgang überall erfolgt und der Leim ist trocken und die Verklebung fertiggestellt.